Aktuelles

aus dem Vereinsleben des VFUL



Juni 2019: Jubiläum 10 Jahre "Naturpark Hüttener Berge e.V."

Seit nunmehr zehn Jahren lenkt der dem VFUL stets verbundene Naturparkverein Hüttener Berge e. V. die Geschicke zwischen Naturschutz und sanftem Tourismus in unserer Region. Gegründet wurde das Bünsnis im Jahr 2009, als die Unterstützung aus der öffentlichen Hand drohte zu versiegen. Seit dem Jahr 2011 besitzt der Verein die Trägerschaft für den gleichnamigen Naturpark. Am 30.Juni 2019 wurde das Jubiläum mit einem großen Fest gefeiert. Als enger Partner durfte der VFUL sich und seine Aktivitäten im Rahmen des Jubiläums vorstellen. Eine Stellwand mit Informationen und eine Eisvogelnisthilfe wurden von den Besuchern begutachtet. Außerdem boten wir die Möglichkeit des Nistkastenbaus für Kinder an.

Juni 2019: Winterquartier für Fledermäsue

Am Dienstag, den 16. Juli 2019 wurde der offizielle Startschuss für das Projekt "Fledermaus-Winterquartier Hasenbargbunker" in Groß Wittensee/Kirchhorst gegeben. In Kooperation zwischen dem VFUL und dem Naturparkverein Hüttener Berge ist hier mithilfe des MELUND das erste Artenschutzprojekt unter Regie der Naturparkförderung initiiert worden. Zahlreiche Vertreter der beiden Vereine, sowie der Unteren Naturschutzbehörde und dem Umweltministerium machten sich vor Ort ein Bild von der nun abgeschlossenen Baumaßnahme. Alle Beteiligten warten nun auf den Herbst und sind gespannt, welche Fledermausarten das Angebot annehmen. 

April 2019: Brutflöße für die Flussseeschwalben

Die Brutsaison vieler heimischer Vögel hat bereits begonnen und auch die Flussseeschwalben wurden von den Ornithologen in etwa zwei Wochen wieder am Wittensee erwartet. Höchste Zeit also für die ehrenamtlichen Naturschützer des Vereins zur Förderung des Umweltschutzes und der Landschaftspflege im Raume des Naturpark Hüttener Berge e.V. (VFUL), die überlebenswichtigen Brutflöße als schwimmende Nisthilfen wieder auf dem See zu installieren. Sie dienen als Ersatz für die zur Aufzuchtphase der Küken in der Vergangenheit oftmals überschwemmte Sandbank vor Sande und wurden von den in Afrika überwinternden Langstreckenziehern sofort als Alternative angenommen. Rund 200 Jungvögel hat Horst Andritzke, Betreuer im FFH-Gebiet Wittensee und Initiator der Brutfloß-Erfolgsgeschichte, im vergangenen Sommer zählen. „Wir hoffen natürlich in diesem Jahr auf ähnlich gute Zahlen“, wünscht sich Andritzke eine gute Heimkehr möglichst vieler Seeschwalben-Paare. Damit die Vögel im Mai auch ihren vor Hochwasser geschützten Brutplatz vorfinden, legten sich Naturschutzes wie jedes Frühjahr ordentlich ins Zeug. Im kalten Wasser des Wittensees wurden die einzelnen Elemente der Flöße unter Einsatz von Wathose und Gummistiefel verschraubt. „Die Schutzhauben dienen den Küken später als Unterschlupf bei Angriffen von der Silbermöwe“, platzierte Andritzke kleine Dächer auf den mit Sand und Muscheln hergerichteten Nisthilfen. Mit Unterstützung von Senior-Fischer Heinz Bening  verankerten Horst Andritzke und seine Helfer die beiden Flöße schließlich vor der Insel in Sande. Der Vorsitzende des VFUL, Hans Ulrich, lobte das Engagement seiner Mitglieder: „Das ist mittlerweile eine eingeschworene Truppe“. Gemeinsam hoffen nun alle Beteiligten auf eine erfolgreiche Brutsaison bei den Flussseeschwalben am Wittensee.